Auf der interdisziplinären, anästhesiologisch geführten Intensivstation mit 20 Plätzen, davon 10 High-Care-Betten und 10 Low-Care-Betten (darunter 12 Beatmungsbetten), werden jährlich etwa 1300 Patienten betreut. Die Räumlichkeiten sind mit speziellen Intensivbetten, moderner Überwachungs- und Applikationstechnik und Beatmungsgeräten ausgerüstet.
Intensivmedizin
Unsere interdisziplinären Stationen verfügen über 20 voll ausgestattete Monitorplätze, teilweise mit Isoliermöglichkeit. Jährlich werden ca. 1300 Patienten betreut, wobei wir grundsätzlich eine personaltechnisch relevante Zuteilung der Betten auf 10 ITS Betten, 6 IMC I Betten und 4 CPU Betten vorgenommen haben.
Unterstützt durch moderne Medizintechnik und dem Ärzte Team mit 7 Kollegen mit Zusatz-Weiterbildung für Intensivmedizin sind wir in der Lage komplexe Erkrankungen, wie beispielsweise den septischen Schock, beatmungspflichtige Lungenerkrankungen oder akut lebensbedrohliche Herz-Kreislaufstörungen, nach zeitgemäß intensivmedizinischem Standard hochqualifiziert zu behandeln oder frisch operierte Patienten nach großen Eingriffen bedarfsgerecht zu betreuen.
Jeder Bettplatz ist mit speziellen Intensivbetten, modernen Überwachungsmonitoren und Infusionspumpen zur exakten Medikamentendosierung ausgestattet. Zur Schmerzausschaltung bei gleichzeitiger Beruhigung nutzen wir routinemäßig Medikamente und Applikationstechniken der jüngsten Generation. Es stehen zwölf invasive Beatmungsgeräte zur Verfügung. Selbstverständlich können auch eine Sauerstoff-Highflowtherapie oder eine nichtinvasive (NIV) Beatmung durchgeführt werden. Für eine erweiterte Intensivtherapie steht ein spezielles Kreislaufüberwachungsgerät mit PiCCO-Technologie für zur Verfügung. Dank der Herzkatheterlaborbereitschaft können zu jederzeit perkutane Koronarinterventionen durchgeführt werden. Ebenfalls Tag und Nacht verfügbar ist die Endoskopie z.B. zur Behandlung ausgeprägter gastrointestinaler Blutungen, sowie die computertomographische Diagnostik. Des Weiteren besteht immer die Möglichkeit zur Bronchoskopie und zur kontinuierlichen Blutwäsche (CVVHD) bei Niereninsuffizienz. Außerdem besteht die Möglichkeit einer konsiliarischen Konsultation durch die Nephrologen des räumlich am Krankenhaus angebundenen mit dem Nierenzentrum Rhein-Erft.
Zukünftig wird die Dokumentation auf der Intensivstation über Patientendatenmanagementsysteme (PDMS) digitalisiert.
Zusammenfassend können wir 24/7 anbieten:
- Invasive und nichtinvasive Beatmung an 12 Bettplätzen
- Highflow-Sauerstoff Therapie
- Perkutane Koronarinterventionen
- Echokardiographie / Sonographie auf der ITS
- CVVHD / CVVHDF sowie Cytosorb
- Endoskopie z.B. bei GI-Blutung
- Bronchoskopie
- Computertomographie, Röntgen auf Station
- Erweitertes hämodynamisches Monitoring PiCCO
- Invasives Herzunterstützungssystem (Impella) zur temporären Unterstützung der linken Herzkammer bei Herzversagen (zur Zeit noch in Kooperation mit der Uniklinik Köln, eigenes Programm wird entwickelt).
- Anlage passagerer Schrittmacher
- Labordiagnostik im hauseigenem Labor
Desweiteren bieten wir:
- Perkutane Tracheotomie
- Weaning
- MRT
- ABS-Visite
- Ethische Fallbesprechungen
Ergänzt wird die ärztlich-medizinische Betreuung unserer Patienten durch ein Team langjährig erfahrener Intensivpflegekräfte.
